News - Aktuelles zur TraberParti

18.09.2018

Unplatziert in Hamburg

Hannah Hazelaar konnte am Sonntag die Vorschusslorbeeren leider nicht bestätigen. Wir haben bewusst auf die Euphoriebremse getreten, weil uns der Optimismus der Experten selbst ein wenig suspekt war. Man muss ganz klar sagen, dass das Rennen - dem Rennpreis angemessen - stark besetzt war und Hannahs Favoritenrolle am Totalisator sicher dem TraberParti-Bonus geschuldet war. Das nackte Ergebnis bleibt natürlich irgendwie bitter - ein siebter und de facto letzter Platz ist für uns und unsere erfolgsverwöhnte Hannah Hazelaar schon eine Ernüchterung.

 

Aber wir haben es vorher gesagt: Hannah hat uns bisher nie enttäuscht, wird es am Sonntag nicht tun und hat es auch nicht getan. Das Rennen im Rücken von Thatcher war auf den ersten Blick nicht schlecht, aber durch die aufrückenden Pferde während der langsamen Phase im mittleren Teilstück des Rennens war Michael zum Handeln gezwungen, um nicht eingeschlossen zu werden. Er nahm Hannah in die dritte Spur, wo sie aber durch den weiteren Weg und das dann massiv anziehende Tempo keinen Boden gut machen konnte. Die Extrameter haben sich dann im Einlauf bemerkbar gemacht.

 

Sie war nicht weit zurück, aber für einen Geldpreis reichte es nicht mehr. An dieser Stelle eine herzliche Gratulation an Velvet Affair und das Team Franzl - starke Leistung, souveräner Start-Ziel-Sieg!

 

Das Ergebnis in Zahlen:

 

Hannah Hazelaar ist gesund aus dem Rennen gekommen, das ist wichtig. Und wir haben gemeinsam mit Michael Nimczyk entschieden, ihr nun konsequenterweise die schon vor einiger Zeit für September angekündigte Ruhepause zu gönnen. Insgesamt war die Saison nun doch sehr lang, Hannah Hazelaar war seit dem Kauf durch die TraberParti neun Monate am Stück in Topform und in entsprechend intensivem Training, auch wenn es aus verschiedenen Gründen "nur" zwölf Starts waren. Dazu muss man bedenken, dass sie natürlich zuvor schon mehrere Monate im Training für die Saison war. Nun hat sie sich redlich eine Verschnaufpause verdient und im Moment ist es ja wieder richtig sommerlich draußen, so dass unsere Stute einen richtigen (Sommer-)Urlaub genießen kann - und nicht erst im Herbst im Regen.

 

Wenn wir zurückblicken, sehen wir eine Saison mit zwölf Rennen. Davon hat Hannah sechs, also jedes zweite, gewonnen. Diese Bilanz ist PHANTASTISCH, um es mal deutlich zu sagen. Wir hätten das nicht zu träumen gewagt und können nur DANKE sagen an das Team Nimczyk, das Hannah stets in Topform präsentiert, behutsam gemanagt und zu vielen tollen Erfolgen geführt hat. Neben den sechs Siegen gab es nicht weniger als drei sehr ehrenvolle zweite Plätze sowie einen dritten Platz - eine ganz tolle Bilanz. Nur der unglückliche Fehler, der zur Disqualifikation in Hamburg führte, und nun der siebte Platz im "Bonus-Rennen" auf hohem Niveau sind Ausreißer in dieser erstklassigen Bilanz. Insgesamt hat Hannah 11.500 Euro verdient, also im Schnitt fast 1.000 Euro pro Start - ebenfalls weit überdurchschnittlich (zum Vergleich: die aktuelle Durchschnittsjahresgewinnsumme aller in Deutschland gestarteten Pferde 2018 beträgt 3.107 Euro, die der Vierjährigen 4.043 Euro - die Durchschnittsgewinnsumme je Start liegt bei ca. 520 Euro über alle Pferde und ca. 700 Euro bei den Vierjährigen).

 

Hannah Hazelaar ist im aktuellen Trabrennkalender (Stand 09.09.2018) auf Platz 19 der siegreichsten Pferde Deutschlands im Jahr 2018 (Platz 1 hat sieben Siege, Hannah fünf). Dabei wird es durch die Pause wohl nicht bleiben und am Ende fallen wir aus den Top 25 heraus - aber es bleibt eine schöne Momentaufnahme und dokumentiert, dass wir eine sehr, sehr erfolgreiche Saison mit Hannah Hazelaar hatten.

 

Dafür gebührt ihr natürlich ein ganz besonderer Dank. Sie darf sich nun etwas ausruhen und wird dann auf die nächste Saison vorbereitet.

 

Ein letzter Dank geht an Euch - alle Teilhaber, die dieses Projekt mit tragen und zum Erfolg führen. Danke für Euer Vertrauen, Eure Unterstützung und das positive Feedback sowie alle konstruktiven Anregungen. Wir freuen uns mit Euch auf weitere rund zwei Jahre gemeinsam mit Hannah Hazelaar!

05.09.2018

Verabschiedung Southwind und Probelauf Hannah

 

Schöne TraberParti-Momente am vergangenen Mittwoch, während des Papier-Union Renntags in Gelsenkirchen. Die Verabschiedung von Southwind Diamant fand einen würdigen Rahmen und Hannah Hazelaar lief einen entspannten Probelauf als Vorbereitung auf das Johannes Frömming-Memorial am 16. September in Hamburg. Danke an die Sponsoren, den Gelsentrabpark und and die GoTrabGo Truppe für die Organisation dieses speziellen Renntags! Rennen und Rahmenprogramm, bei dem den vielen Erstbesuchern der Trabrennsport vorgestellt und nahe gebracht wurde, waren tolle Werbung für die gemeinsame Sache!


21.08.2018
Sausi wieder Zuhause

 

Southwind Diamant hat ihre Rennkarriere beendet und ist inzwischen wieder auf ihrem Heimatgestüt, Stall MS Diamanten in Eppertshofen, angekommen. Zeit zum eingewöhnen braucht sie allem Anschein nach nicht :)

 

Wir bedanken uns für die Sorge um sie bei Gabi und Gerd Biendl, Anja Rosenberg und dem gesamten Team Biendl. Danke auch an TraberParti Paten Andy Schwarz, bei dem Southwind in den kommenden Jahren in besten Händen sein wird.

 

Sausi, viel Glück für deine neue Karriere als Mutterstute und danke für viele schöne Momente und Emotionen.

29.07.2018

Hannah Hazelaar | Oops, we did it again

 

Wir haben es schon wieder getan - nach 2017 gewinnt TraberParti auch 2018 ein Rennen während der Derbywoche, der wichtigsten Rennwoche im deutschen Trabrennsport! Im letzten Jahr war es Symphony Diamant, die uns jubeln ließ, in diesem Jahr nun Hannah Hazelaar - und das ausgerechnet in dem Rennen ihrer Karriere, in dem sie vorab auf dem Papier nach Expertenmeinung am wenigsten in der Favoritenrolle stand. Dass ihre zahlreichen Anhänger sie dann auf den Favoritenschild gehoben haben, liegt ein bisschen in der Natur der TraberParti.

 

Wie Michael und Hannah dieses Vertrauen dann im Rennen umgesetzt haben, war fast einmalig. Als viertes Pferd an der Innenkante sah es auf der Tribünengeraden noch eher kritisch aus, aber als Ende gegenüber die dritte Spur eröffnet wurde, Hannah von innen nach außen wechseln konnte und mit Helene des Moeres sogar ein Führpferd erhielt - da war zumindest für mich klar, dass sie heute ganz, ganz weit vorne landen würde. Mehr oder minder unangefasst überlief sie das gesamte Feld und der Sieg war souveräner, als es der Richterspruch "sicher, eine Länge" aussagt.

 

Ihre Speedqualitäten haben wir schon beim Sieg in Gelsenkirchen vor knapp zwei Monaten bewundern dürfen, als sie auf den allerletzten Metern unglaublich schnell wurde - am Sonntag war es eine halbe Bahnrunde, in der sie Meter für Meter die Konkurrenz förmlich aufgefressen hat. Und das weiterhin, man muss es betonen, mit fester Ohrenwatte und ohne besondere Aufforderungen ihres Fahrers! Allerdings trat sie erstmals ohne Eisen an. Und gerade im Vergleich zum letzten Start in Hamburg war die Manier wieder absolut überzeugend - das war die Hannah, die wir kennen und die uns noch viel Freude machen wird!

 

Und natürlich hat sie uns schon wahnsinnig viel Freude gemacht! Neben viele emotionalen Momenten sind auch die Zahlen beeindruckend: 11 Starts, 6 Siege, 11.500 Euro Gewinne. Allein der Sieg am Sonntag war 2.350 Euro wert, dazu gab es einen schönen Pokal (siehe unten).

  

 

Herzlichen Dank an das gesamte Team Nimczyk für die tolle Betreuung von Hannah und den Teilhabern am Renntag.

26.07.2018

Southwind Diamant beendet ihre Rennkarriere

 

Es sollte nicht sein.

 

Die Diagnose der Untersuchung vom vergangenen Dienstag ist leider niederschmetternd. Festgestellt wurde ein Schaden am Fesselträgeransatz hinten rechts. Dies ist das gleiche Bein, an dem Southwind zuvor auch schon an anderer Stelle behandelt wurde.

 

Genesung und Wiedereinstieg in den Rennsport sind möglich, erwartete Zeit zur Rekonvaleszenz wären 6 Monate. Nach Absprache im Team und mit Trainer Gerd Biendl haben wir uns entschieden, dem Pferd die Belastungen einer erneuten Reha mit darauffolgendem Training zu ersparen. Zumal sie nun mehrere Verletzungen an einer ähnlichen Stelle hatte und natürlich alles andere als ausgeschlossen ist, dass dort erneut ein Problem auftritt.

Southwind Diamant beendet ihre Rennkarriere und darf sich auf eine zweite Karriere als Mutterstute in der Herde des Gestütes MS Diamanten freuen!

 

Wir sind sehr traurig, dass es an diesem Punkt mit der uns liebgewonnenen Sausi nicht weitergeht, fühlen uns aber verpflichtet, in ihrem und im Sinne des Projekts so zu entscheiden. Wir bitten um das Verständnis aller Teilhaber und sind zuversichtlich, dass unsere Entscheidung Eure Zustimmung findet – vor allem im Sinne des Pferdes.

 

„TraberParti Southwind“ ist damit aber natürlich nicht vorbei. Wie schon während der ersten Verletzungspause werden wir uns um eine Vertretung bemühen und auch für die weitere Laufzeit des Projektes ein Rennpferd für „TraberParti Southwind“ an den Start bringen. Hierzu befinden wir uns aktuell noch in Abstimmungen und bitten um etwas Geduld.

 

Unser Ziel ist, Southwind Diamant offiziell von der Rennbahn und aus dem Projekt TraberParti zu verabschieden. Wie und wo dies stattfinden kann, werden wir ebenfalls in den kommenden Tagen entscheiden und bekannt geben.

 

04.07.2018

Erster Bronzerang für Hannah Hazelaar

 

Nachdem unsere Hannah stets auf erste und zweite Plätze abonniert war, reichte es heute in Hamburg "nur" zum dritten Rang. Die erwarteten Gegner stellten sich auch tatsächlich als solche heraus - der früh nach vorn gezogene Malory kontrollierte das Rennen von der Spitze aus. In der Außenspur musste General Lee weite Wege gehen und war eigentlich die ideale Lokomotive für Hannah Hazelaar, die Michael Nimczyk nach einem ganz ruhigen Start zeitig in den Rücken des Mitfavoriten pilotiert hatte.

Doch auf den letzten Metern waren die beiden "Jungs" schlichtweg stärker als unser "Mädel", das auch insgesamt nicht ganz so spritzig wirkte wie beim letzten Sieg vor Monatsfrist in Gelsenkirchen. Mit dem dritten Platz hat sie aber wieder einmal eine blitzsaubere Leistung abgeliefert und uns alle sicherlich sehr erfreut - die Bilanz ist mit Ausnahme der Galoppade beim letzten Hamburger Rennen weiterhin großartig. 600 Euro war der dritte Rang von heute wert, 9.150 Euro hat unsere Stute nach zehn Starts und fünf Siegen sowie vier Platzierungen auf dem virtuellen Konto.

In Rennen wie heute macht sich die schnelle Karriere unserer Stute bemerkbar, die Gegnerschaft wird doch zunehmend stärker und vor allem erfahrener. Bei Trabrennpferden ist es durchaus üblich, dass sie - je nach "Qualität" - durch eine Gewinnsummenklasse nach der anderen marschieren, doch irgendwann erreichen sie eine gewisse Plateauphase, in der sie sich erst an die Gegebenheiten und die Luft "dort oben" gewöhnen müssen. Nach einer Akklimatisierung geht es dann durchaus noch weiter nach oben, insofern betrachten wir diese Entwicklung ganz entspannt. Und natürlich sind wir weiterhin mehr als nur zufrieden mit der bisherigen Entwicklung unserer Stute!

Dass das Management aufgrund zahlreicher ausgefallener Rennen sowie der sehr überschaubaren Startmöglichkeit im heimatlichen Traberwesten (z.B. kein passendes Rennen in Gelsenkirchen im Juli oder August!) aktuell eine besondere Herausforderung darstellt, hatten wir ja bereits erwähnt. Da machen wir einfach das Beste draus - auch wenn dies manchmal Kompromisse und unerwünscht viel Reiserei bedeutet.

 

Unser Plan bleibt weiterhin, Hannah Hazelaar im Rahmen der Derbywoche in Berlin-Mariendorf am Start zu sehen und im September in Hamburg die Saison zu beschließen. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass Hannah gesund bleibt und uns signalisiert, dass sie weiterhin Spaß am Training und am Rennen hat. Zeigt sie uns, dass es Zeit für eine Rennpause und einen kleinen Urlaub wird, werden wir das natürlich berücksichtigen - schließlich wollen wir noch einige Jahre Freude mit ihr haben!

Das Rennvideo

 

22.06.2018
TraberParti Vivaldi – leider keine guten Nachrichten

 

Liebe TraberParti,

es fällt uns wahnsinnig schwer – aber wir müssen „TraberParti Vivaldi“ schon kurz nach dem Start wieder beenden und den Anteilsverkauf einstellen. Bei einer Untersuchung haben wir ein ernstzunehmendes Risiko festgestellt, das die Fortsetzung des Projektes in der geplanten Form unmöglich macht.

Uns fehlen die Worte, um unsere Gefühlslage zu beschreiben. Fassungslos, geschockt, am Boden zerstört – wir können nicht ausdrücken, wie enttäuscht und traurig wir sind.

Was ist passiert?

Schon seit längerer Zeit waren wir auf der Suche nach einem passenden Pferd für TraberParti 3. Alexander van Dijk hatte bei Andreas Schwarz Vivaldi Diamant entdeckt und diesen Zweijährigen ausgewählt, vor einigen Wochen wurden dann Nägel mit Köpfen gemacht, die Van Dijk GmbH hat Vivaldi für TraberParti erworben und das Team hat begonnen, die Vermarktung vorzubereiten. Unser Plan war, im Juli mit der Zeichnungsphase zu starten.

Doch wie es immer so ist, interessierte Traberfans haben den Besitzer „TraberParti“ beim Pferd Vivaldi Diamant im HVT-Register entdeckt (im Trabrennkalender stand als Erwerber „nur“ die Van Dijk GmbH) und so drohten wir, die Hoheit über die Kommunikation zu verlieren. Also haben wir die Schlagzahl erhöht, die Abstimmung mit den Paten schnell vorangetrieben und hatten alles startbereit.

Am Montagabend sind wir mit dem Angebot an die Öffentlichkeit gegangen. Die Resonanz war hervorragend, noch im Laufe der Woche war eine dreistellige Anzahl von Anteilen gezeichnet. Traberdeutschland hat auf TP3 gewartet und das Angebot sofort angenommen.

Am Donnerstag fand dann die offizielle Ankaufsuntersuchung statt. Eine Formalität, das war klar für uns – denn schon als Jährling und im Januar dieses Jahres hatten ähnliche Untersuchungen stattgefunden, Vivaldi war „fit and well“ und weder Züchter Andreas Schwarz noch Trainer Kurt Roeges hatten Zweifel, dass die Untersuchung ohne Befund enden würde.

Beugeproben und Vortraben waren dann auch ohne Befund. Das Ergebnis war ein klinisch gesundes Pferd. Teil dieser Ankaufsuntersuchung waren aber selbstverständlich auch umfangreiche Röntgenaufnahmen – und beim Röntgen des linken Vorderhufs wurde im Hufbein ein Hohlraum sichtbar, der auf eine Zyste hindeutet. Das muss kein Problem werden – es kann aber eines werden. Und zwar ein großes, bei starker Belastung und entsprechendem Druck auf dieser sensiblen Stelle.

Wir haben mit Vivaldi ein klares Ziel definiert: Teilnahme am Deutschen Traber-Derby. Dieses Ziel ist massiv gefährdet durch diesen Befund. Und zwar in einer Art, die es uns unmöglich macht, das Angebot in der bisherigen Form aufrecht zu erhalten. Formal ist die Ankaufsuntersuchung bestanden – wir haben ein gesundes Pferd. Aber der Hinweis auf das erhöhte Risiko muss von uns bei diesem Projekt und unserer Verantwortung gegenüber jedem einzelnen Teilhaber ernstgenommen werden.

Warum wurde die Ankaufsuntersuchung nicht abgewartet?

Ja, das fragen wir uns nun auch. Hätten wir es mal getan, dann hätten wir das Projekt geräuschlos auf Eis legen können. Wir waren euphorisch und zuversichtlich und absolut nichts hat darauf hingedeutet, dass ein Problem bestehen könnte. Die früheren Untersuchungen waren ohne Befund.

Da der Name des neuen TraberParti-Pferdes bereits am Sonntag in Mariendorf auf der Rennbahn zu hören war und sich Gerüchte bekanntlich schnell verbreiten im Trabrennsport, wollten wir die Kommunikationshoheit behalten und mit dem Angebot an die Öffentlichkeit gehen – trotz der noch ausstehenden finalen Ankaufsuntersuchung. Denn uns war klar – sobald wir TraberParti 3 ankündigen, werden auch sofort Nachfragen und erste Anteilszeichnungen folgen. Also gingen wir „all in“.

Wie geht es nun weiter?

Andreas Schwarz wird weitere Meinungen zum Befund einholen sowie den Behandlungsmöglichkeiten und –notwendigkeiten. Wahrscheinlich wird eine OP notwendig sein, die die Perspektive Derby für Vivaldi Diamant zunichte macht. Keineswegs ist ausgeschlossen, dass er danach ein erfolgreiches Rennpferd wird – Santana Diamant hatte einst einen ähnlichen Befund (allerdings erst als älteres Pferd) und hat bei 70 Starts 20 Rennen und fast eine Viertelmillion Euro gewonnen, war in Italien und sogar mehrfach in Vincennes siegreich.

Eine OP wird mehrere tausend Euro kosten und bedeutet danach eine entsprechende Pause und ruhigen Wiederaufbau. Dafür drücken wir Vivaldi Diamant fest die Daumen.

Die Ankaufsuntersuchung ist natürlich Teil des Kaufvertrags und entsprechend wird dieser rückabgewickelt. Vivaldi Diamant geht an den Stall MS Diamanten zurück, „TraberParti Vivaldi“ wird gestoppt und ebenfalls rückabgewickelt. Alle Teilhaber, die bereits die Anteile bezahlt haben, erhalten umgehend eine vollständige Erstattung.

Wir können kaum beschreiben, wie frustriert wir nach dieser Mitteilung waren und es immer noch sind. TraberParti ist ein Projekt, das die Initiatoren mit viel Herzblut und Engagement ins Leben gerufen und im vergangenen Jahr geführt haben – vollständig ehrenamtlich. Viel Zeit, viele Nerven und auch Geld (z.B. Website, Reisekosten) haben wir in dieses Projekt gesteckt. Wir haben die Verletzung von Southwind Diamant im ersten Rennen für TraberParti wegstecken müssen, wir haben über den Sieg von Symphony Diamant in Berlin jubeln können. Wir haben den Beginn einer tollen Karriere von Hannah Hazelaar begleiten und in beiden Besitzergemeinschaften viel Freude teilen dürfen.

Vivaldi Diamant sollte der Schritt auf ein noch höheres Level werden, mit dem Traum vom Deutschen Traber-Derby. Das ist aktuell in weite, weite Ferne gerückt – und damit können wir dieses Angebot, das Konzept von TraberParti 3 nicht aufrechterhalten. Es tut uns unendlich leid – wir wissen, welche Begeisterung TraberParti auslösen kann und wir haben uns so sehr über den tollen Zuspruch gefreut. Dass wir unsere Fans und Teilhaber nun enttäuschen müssen, ist der bitterste Aspekt an dieser Nachricht.

Uns bleibt nur, auf Euer Verständnis zu hoffen und darauf, dass wir in einer neuen Konstellation mit einer dritten Auflage von TraberParti erfolgreich sein werden. Wir suchen bereits weiter nach einem passenden Pferd für TraberParti 3. Ob und wie vielleicht auch Vivaldi Diamant nochmal ein Kandidat für TraberParti sein kann, werden wir gemeinsam mit Andreas Schwarz bewerten.

Enttäuschte Grüße

Euer Team TraberParti

Ulrike Weitkamp, Alexander van Dijk, Andreas Schwarz, Bernhard Rosengarten und Benjamin Heckmann mit den Vivaldi-Paten Tobias Holle und Nicolai Laaser

18.06.2018

TraberParti 3: Mit Vivaldi durch die vier Jahreszeiten

 

Es ist soweit, die dritte Auflage der TraberParti geht an den Start!

 

Mit Vivaldi Diamant, einem zweijährigen Hengst, wollen wir unser Glück in den Jahrgangsrennen versuchen und sagen ganz offen: Ziel ist eine Teilnahme am Deutschen Traber-Derby! Ob es klappt? Das können wir nur gemeinsam herausfinden!

 

Und gemäß des wohl bekanntesten Werkes seines Namensgebers wollen wir zusammen mit Vivaldi Diamant durch die "Vier Jahreszeiten" gehen, und das mehrmals.

 

Weitere Informationen unter www.traberparti.de/vivaldi-diamant


03.06.2018
Voll rehabilitiert! Hannah is back
Wow, was war das für ein Rennen! Nach der Galoppade in Hamburg war das ein Comeback, wie es spektakulärer nicht hätte ausfallen können. Mit einem Finish, das Hannahs Mitbesitzer und Fans von den Sitzen gerissen hat, haben Michael und unsere vierjährige Stute am Samstag ihren fünften gemeinsamen Sieg eingefahren.
 
Am Start ging es gleich voll zur Sache, dieses Rennen konnte man nicht ruhig angehen. Um nicht im Pulk zu landen, ließ Michael Hannah Hazelaar sofort marschieren und übernahm bereits nach dem ersten Bogen das Kommando von Gräfin Greenwood. Wirklich verschnaufen konnte unser Gespann an der Spitze nicht, denn Ende der Tribünengeraden erfolgte der Angriff von Makalo, der die Spitze beanspruchte und sie auch einnehmen durfte - in seinem Rücken konnte Hannah Hazelaar dann etwas Kräfte sparen.
 
Ende der Gegenseite rückten außen die ernstzunehmenden Gegner auf und durch den Schlussbogen wechselten Michael und Hannah in die zweite Spur in den Rücken von Napster. Da innen Makalo aber noch lange mitmischte und außen bereits Gräfin Greenwood attackierte, war der Weg erst spät frei - doch kaum öffnete sich die Lücke innen, stieß Michael sofort durch und unterstützte Hannah auf den letzten Metern mit seiner ganzen Finishkunst. Meter unm Meter kämpfte sie sich an Napster und Gräfin Greenwood heran und schließlich mit einem Halsvorsprung vorbei.
 
Der Jubel war groß und der Winner Circle wieder voll - man mag es kaum glauben, aber der letzte Sieg ist auch schon dreieinhalb Monate her! Und wer von den Teilhabern aus dem Westen in Hamburg und Berlin nicht dabei sein konnte, musste sogar fast fünf Monate warten. Was freilich ein echtes Luxusproblem ist ;) Nach dem Rennen stand Hannah ihren Mitbesitzern für viele Fotos und Streicheleinheiten zur Verfügung.
 
Die kleine Enttäuschung nach der Galoppade in Hamburg ist also nun völlig vergessen, Hannah Hazelaar hat sich in toller Manier zurückgemeldet und nach Ansicht vieler Beobachter ihre bisher stärkste Leistung gezeigt. Nicht zu vergessen die Fahrership - Michael Nimczyk hat es geschafft, ihr in einer sehr anspruchsvollen Prüfung ein vergleichsweise schonendes Rennen zu servieren und trotzdem das Maximum herauszuholen!
 
Mit der Siegprämie von 2.000 Euro hat Hannah am Samstag den bisher höchsten "Scheck" ihrer Karriere verdient! Und mit 15,7 / 2000 Meter hat sie sich auch einen neuen Rekord geholt und ihre bisherige Bestmarke um 0,4 Sekunden unterboten. Am Totalisator gab es (auch dank der PMU) diesmal auch einiges zu verdienen - 29:10 lautete die Siegquote, so eine "hohe" Quote gab es bisher auf Hannah noch nie.
Rennbericht inkl. Rennvideo:
 
Nachschau von gelsentrabpark.de (http://gelsentrabpark.de/index.php?page=11&textid=3916):
Hannah Hazelaar kämpft sich in die Erfolgsspur zurück
Packender Dreikampf
Besser lief es für den deutschen Champion der Berufsfahrer in der Auftaktprüfung mit Hannah Hazelaar. Die Stute der Besitzergemeinschaft TraberParti erinnerte sich nach zwei Ehrenplätzen und einer Disqualifikation an ihre Top-Leistungen aus dem Winter und kämpfte sich nach passendem Verlauf in einem dramatischen Dreikampf denkbar knapp an Napster (Jochen Holzschuh) und der erstmals von Roland Hülskath gefahrenen Gräfin Greenwood vorbei.
 
Nach insgesamt neun Starts, fünf Siegen und drei zweiten Plätzen hat Hannah nun bereits 8.550 Euro auf dem Konto - eine beeindruckende Bilanz, die wir uns so nicht einmal erträumt hätten... Ein kleiner Wermutstropfen dabei ist, dass sie damit im Bruno Cassirer-Rennen in Berlin-Mariendorf während der Derbywoche, für das sie eine Nennung besitzt, nicht mehr im 1. Vorlauf (bis 8.000 Euro) startberechtigt ist, sondern im 2. Vorlauf (bis 20.000 Euro) starten und im Falle einer Finalqualifikation dort 20 Meter Zulage aufholen müsste. Das ist für ein junges Pferd keine ideale Konstellation und wir werden gemeinsam mit dem Team Nimczyk abstimmen, wie der genaue Sommerfahrplan aussehen wird.
 
Fotos vom Zieleinlauf und der Siegerehrung können wie gewohnt bei der Bahnfotografin Sabine Sexauer bestellt werden: http://www.traberfoto-sx.de/gelsentrabpark/20180602
 
Mitbesitzer Dennis und Lothar haben tolle Fotos gemacht und uns zur Verfügung gestellt - dafür bedanken wir uns herzlich!

31.05.2018

Southwind Dis. Blau in Daglfing

 

Nach 2 Siegen in Folge erkämpfte sich Southwind gestern hinter dem beeindruckenden Sieger Provenzano einen guten zweiten Platz. Leider wurde ihr der Ehrenplatz wegen unsauberer Gangart aber wieder aberkannt; das Urteil der Rennleitung lautete: DIS.BLAU. Schade, aber Southwind fällt damit kein Zacken aus der Krone, sie zeigte wiederum gute Moral und kämpfte wacker.

 

Beim anschließenden Besitzertreffen, zu dem sich ca. 40 Sausi Fans bei Trainer Gerd Biendl versammelt hatten, war die kleine Enttäuschung schnell wieder verflogen. In gemütlicher Runde wurde analysiert und für die Zukunft geplant. Gabi, Gerd, Andy und allen Helfern, vielen Dank für die Gastfreundschaft! Es war schön einmal abseits des Renngeschehens in aller Ruhe mit euch und den angereisten Mitbesitzern fachsimpeln zu können.


21.05.2018

Zweiter Sieg in Pfarrkirchen

 

knapp 1 Jahr nach Stonewashd tut Southwind Diamant es ihrer Zuchtgefährtin gleich und siegt für die TraberParti in Pfarrkirchen.

 

Nach anfänglicher Nervosität war Southwind beim Betreten der Rennbahn ganz cool und siegte wieder leicht, Start-Ziel. Ein toll organisierter Renntag mit viel Publikum; und wieder eine gute Erfahrung, die unsere Stute sicher weiter gefördert hat.


06.05.2018

Hinfallen, aufstehen, Krone richten...

 

Nun hat es uns also auch erwischt - beim achten Start wird Hannah Hazelaar wegen Galopps disqualifiziert. Dieses Schicksal bleibt keinem Traberbesitzer erspart, irgendwann erwischt es jeden. Eine kleine Irritation, ein falscher Schritt, schon ist die Balance weg und der schnelle Renntrab weicht dem Galopp. Das ist verboten und wird gemaßregelt, es ist die Höchststrafe für alle Beteiligten. Die lange Anreise, die Vorbereitung, das Fiebern auf den Start - und dann ist alles vorbei, in wenigen Sekunden.

 

Die gute Nachricht: Hannah ist unverletzt, es ist nichts Schlimmes passiert. Und in gewisser Weise ist fast Erleichterung zu verspüren - nach sieben Starts mit ausschließlich ersten und zweiten Plätzen musste diese Serie irgendwann enden - und besser in einem "Alltagsrennen", als wenn es um mehr geht... Am Ende des Tages ist das natürlich trotzdem nur ein schwacher Trost für uns alle, aber auch dieses Erlebnis gehört eben zum Trabrennsport dazu und man weiß die Erfolge viel besser zu schätzen, wenn man auch mal solche Tage erlebt hat.

 

Michael und Hannah haben vom Start weg gleich gezeigt, dass sie in diesem Rennen vorne sein wollen - durch die dritte Spur ging es im ersten Bogen bei hohem Tempo, als Hannah dann auf der Gegenseite das Kommando erobert hatte, kam unvermittelt der Fehler. Michael Nimczyk sagte nach dem Rennen, sie sei etwas nach außen gelaufen und als er sie korrigieren wollte, sei sie angesprungen. In diesen Momenten zeigt sich dann doch, dass wir noch ein junges und nicht sehr erfahrenes Pferd besitzen.

 

Hinfallen, aufstehen, Krone richten... 

 

Viele Grüße

Benjamin Heckmann


23.04.2018

Southwind Diamant - Sieg beim Comeback

 

22 April 2018. Ein ganz besonderer Tag für TraberParti Southwind.

 

JAAAAAAAAAA, erschallte es kurz vor 15:00 Uhr aus vielen Kehlen.

Southwind Diamant gewinnt ihr Comeback-Rennen, Start-Ziel, überlegen und in starker Manier!

 

Die Freude war riesig, in München, wo viele Besitzer live dabei waren und bei den zuhause gebliebenen Fans in ganz Deutschland, Österreich und Holland, die Sausi's Sieg am Bildschirm mitverfolgten. Dabei soll sogar manch eine Freudenträne vergossen worden sein. Bei der Siegerehrung prosteten Trainer Biendl (wirklich nur ein ganz kleiner Schluck, er hatte noch weitere Fahrten) und Besitzer, mit dem vom Rennverein angebotenem Prosecco und genossen diesen magischen Moment.

 

Danke an Euch, die Besitzer und an Team Biendl. Für Eure Geduld und die Zeit die Ihr Southwind gegönnt habt um ohne Druck wieder gesund zu werden!

Diese und weitere Fotos können über www.fotofinish.de und www.traberfan.at bestellt werden.

23.04.2018

Lucky Chucky in Hamburg?

 

Nein, Chuckaluck war gestern der verdiente Sieger. Hannah Hazelaar musste sich nach einem zähen Kampf um die Spitze am Ende knapp geschlagen geben, unterlag aber sehr ehrenvoll und belegte den zweiten Platz. Hat sie fein gemacht, unsere Hannah!

03.04.2018

Southwind Back in Track

 

Nach 308 langen Tagen des Wartens war es am Sonntag endlich so weit. Southwind Diamant bestritt in Daglfing erfolgreich einen Probelauf; und das in einer für die Bahnverhältnisse sehr ansprechender Zeit. Nächster Termin ist der 22. April; dann hoffen wir "Sausi" in einem dotierten Rennen bewundern zu dürfen.   


22.02.2018

Hannah Hazelaar mit 13 auf 2

 

Ganz feiner zweiter Platz von Hannah nach nicht optimalem Rennverlauf vom schwierigen Startplatz 13.

Ein zufriedener Michael Nimczyk in unserem Kurzinterview - und auch hier nochmal herzlichen Glückwunsch zum Fahrersieg Nr. 2.000 ein Rennen zuvor!


19.02.2018

Hammer-Hannah siegt auch in Hamburg!

 

Wow, was für ein Rennen! Vor dem Start am Montag war unsere Euphorie doch etwas gebremst, schließlich stand Hannah Hazelaars bisher (auf dem Papier) anspruchsvollste Prüfung auf dem Programm. Zudem trat sie auf einer bisher unbekannten Bahn an und nach den Rechtskursen Gelsenkirchen und Berlin ging es für unsere Stute auch das erste Mal überhaupt links herum. Doch Hannah präsentierte sich als komplettes Rennpferd und löste die Aufgabe mit Bravour!

 

Am Vorabend angereist, hatte Hannah bereits am Vormittag eine lockere Aufwärmrunde absolviert und später noch einen echten Heat erhalten. Die Bahnverhältnisse waren aufgrund des Tauwetters anspruchsvoll, die Innenspur recht tief und ließ keine schnellen Zeiten zu. Michael Nimczyk hatte es am Start dann auch gar nicht eilig, benügte sich zunächst mit einem Platz im Mittelfeld an der Innenkante. An der Spitze war durchaus Bewegung und es gab mehrere Führungswechsel - einen letzten, als es nach einer Runde an der Tribüne vorbei ging und Hannah Hazelaar das Kommando übernahm.

 

Von vorne kontrollierten Michael und Hannah das Geschehen, wurden nicht zu sehr bedrängt und als Hannah die Endgerade erreicht hatte, genügte eine leichte Aufforderung, wie Michael beim Siegerinterview berichtete: "Ich habe sie nur einmal ganz leicht mit der Peitsche angetickt und sie hat sich sofort gestreckt und ist den anderen davon gelaufen. In Berlin war sie noch sehr guckig und auch heute in Front sehr phlegmatisch, aber sie hat sich wieder deutlich gesteigert und wird immer besser!"

 

Der Mittagszeit war es geschuldet, dass es im Winner Circle nicht ganz so voll war wie bei den bisherigen drei Siegen in Gelsenkirchen und Berlin - aber ganz ehrlich, liebe norddeutsche TraberParti-Teilhaber: Dass trotz dieser Uhrzeit doch so viele von Euch den Weg nach Bahrenfeld gefunden haben, freut uns wahnsinnig!

 

trabhamburg.de schreibt:

Hannah Hazelaar als TraberParti-Pferd enttäuschte die starke Besitzerschaft nicht. Nach recht früher Offensive hatte Michael Nimczyk mit der Stute das Kommando nach einer Runde übernommen und verteidigte dieses leicht und locker. April Classic und In my mind kamen dahinter ein.

 

Vollständiger Rennbericht: https://www.hvtonline.de/hb/rennbericht/20180219/1241

 

Bahnfotograf Uwe Stelling hat tolle Fotos gemacht - wer gerne Papierabzüge im DIN A4-Format als bleibende Erinnerung haben möchte, kann diese zum Preis von 15 Euro zzgl. Versandkosten und MWSt. bestellen: www.foto-stelling.de (weitere Formate und Digitalbilder auf Anfrage).

 

Nach dem ersten Auftritt eines TraberParti-Pferdes in Hamburg und dem ersten Sieg haben wir nun alle vier Regionen Traber-Deutschlands erfolgreich bereist: Das erste TraberParti-Pferd Southwind Diamant startete in München, das "Ersatzpferd für einen Tag" Stonewashd Diamant siegte für uns in Pfarrkirchen, Southwinds Stellvertreterin Symphony Diamant startete in München, Straubing und Berlin (und sogar in Österreich!) und nun kam Hannah, die den Westen (zwei Siege und ein Ehrenplatz in Gelsenkirchen) sowie Berlin und den Norden mit jeweils einem Sieg "erobert" hat.

 

Wir hören immer wieder, dass einzelne Regionen sich "eigene" TraberParti-Pferde wünschen (und einzelne Personen sich deshalb nicht beteiligen, weil sie das Pferd nie live sehen könnten). Das können wir verstehen und wir arbeiten dran - dass man unabhängig vom Standort des Pferdes in allen Regionen Spaß mit einem TraberParti-Pferd haben kann, dürften wir aber doch nun hinlänglich bewiesen haben :)

 

Und zur Statistik: Hannah hat nach ihrem vierten Sieg beim fünften Start 5.150 Euro auf dem Konto, allein in Hamburg gab es eine Siegprämie von 1.800 Euro! Das katapultiert uns als TraberParti auf Rang 21 im aktuellen Besitzerchampionat (siehe https://www.hvtonline.de/championate/).


16.02.2018

HH in HH

 

Nach dem erfolgreichen Ausflug nach Berlin vor knapp 14 Tagen unternimmt unsere Hannah am Montag erneut eine Reise auf eine bisher für sie unbekannte Rennbahn - es geht nach Hamburg! In Bahrenfeld startet sie am Montag im vierten Rennen, das bereits für 12:40 Uhr vorgesehen ist:

  

Vollständige Starterliste: https://www.hvtonline.de/hb/starter/20180219/1240

 

Grund für die etwas ungewöhnliche Startzeit ist die Kooperation mit der französischen Wettgesellschaft PMU. Das Rennen wird via Frankreich weltweit übertragen und die sogenannten Lunch Races bzw. Matinées erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Der deutsche Trabrennsport profitiert von einer Umsatzbeteiligung, welche sich im erhöhten Rennpreis widerspiegelt.

 

Hannah trifft am Montag auf acht Gegnerinnen und Gegner und steht wahrscheinlich vor der anspruchsvollsten Aufgabe ihrer bisherigen Rennkarriere. In Hamburg ist sie sogar Titelthema der Renntagsvorschau:

 

Hannah in Hamburg

39 Pferde treten in den fünf PMU Lunch-Races am Montag ab 11.00 Uhr in Bahrenfeld an, doch schon im Vorfeld steht fest, welches von ihnen die meiste Beachtung finden wird. Es ist weder der Traber mit der höchsten Gewinnsumme noch der mit den meisten Vorjahressiegen, sondern eine noch am Anfang der Karriere stehende vierjährige Stute, die mit einem ganz besonderen Rekord „angeben“ kann: Hannah Hazelaar (Michael Nimczyk) hat mehr Besitzer als alle übrigen an diesem Tag startende Pferde zusammen, denn sie gehört der TraberParti. Diese neue Besitzergemeinschaft, bei der man einen oder mehrere von rund 600 Anteilen erwerben konnte und weiterhin kann, um sich für überschaubar 99 Euro und ganz ohne Folgekosten „Mitbesitzer eines Trabrennpferdes“ nennen zu dürfen, ist inzwischen in aller Munde. Nach anfänglichen Siegen, aber auch verletzungsbedingten Schwierigkeiten der TraberParti-Pferde hat „Hannah“ noch keinen falschen Schritt gemacht und soll nach Gelsenkirchen und Berlin-Mariendorf nun auch ihre norddeutschen Fans vor Ort erfreuen. Nach drei Erfolgen und einem höchst unglücklich zustande gekommenen Ehrenplatz bei bislang erst vier Starts wartet im 4. Rennen nun aber die ohne Zweifel bislang anspruchsvollste Aufgabe: Allein fünf Mitbewerber, angeführt von Katy Perry (Kornelius Kluth) und Libero (Tim Schwarma), konnten seit Dezember ein- oder mehrmals gewinnen. Und selbst die, die keinen aktuellen Volltreffer aufweisen, treten mit guter Gesamtform an. Es wird also Ernst für Hannah Hazelaar, die ihre bisherigen Siege mit großer Leichtigkeit und deutlich erkennbaren Reserven herausgelaufen hat. Sollte es diesmal nicht klappen, wäre niemand der Stute böse, aber falls doch, gäbe es einen beachtlichen Nebeneffekt: Die TraberParti würde unter den Top 20 der gewinnreichsten Besitzer des noch jungen Rennjahres auftauchen.

 

In den Experten-Tipps auf trabhamburg.de ist Hannah stets 1/2 getippt.

  

Die TrabAktuell (Tendenz bei Hannah: 1/2) schreibt:

Hier scheint es so viele Möglichkeiten zu geben, dass die beiden frischen Sieger nicht zwingend nachlegen müssen. Hannah Hazelaar ist als Pferd der TraberParti naturgemäß mit einem starken Anhang ausgestattet. Die Stute nahm als Geldwechslerin ihren Siegeszug wieder auf und ist eine Freude für die Besitzer. In Berlin strebte sie nach einem Sicherheitsstart nach vorn und hatte damit die Weichen auf Sieg gestellt. Diesmal wird mehr verlangt.

Tipp der TrabAktuell: Hannah Hazelaar - April Classic - Katy Perry

05.02.2018

Hannah gewinnt in Berlin!

 

Auch das erste "Auswärtsspiel" wurde ein voller Erfolg für Hannah Hazelaar - und zahlreiche Mitbesitzer machten bei der Siegerehrung aus dem Auswärts- ein Heimspiel! Michael Nimczyk bedankte sich im Interview auch sofort für den tollen Empfang und die Anfeuerung auf der Zielgeraden sowie den Jubel nach dem Sieg: "So etwas erlebt man sonst nur bei Zuchtrennen, das ist einfach toll!"

 

Bis dahin war es mehr Arbeit für den Fahrer als für das Pferd: "Hannah war schon sehr guckig heute, hat sich für jedes Werbeschild mehr interessiert als für das Rennen und war sehr unkonzentriert. Aber sie ist so laufstark, dass es trotzdem zu einem leichten Sieg gereicht hat." Michael hatte sich mit Hannah zunächst ganz aus dem Kampf um die Spitze herausgehalten, dann auf der Tribünengeraden das Kommando übernommen und bis ins Ziel behalten. Als Ende der Gegenseite der vermutete stärkste Gegner Gameboy Newport außen angriff, beschleunigte Michael mit Hannah an der Spitze und wäre wohl auch ohne die Galoppade des Konkurrenten souverän geblieben.

 

Nach dem Rennen gab es wieder den "großen Bahnhof" für Hannah im Winner Circle - und wie Moderator Nicolai Laaser korrekt feststellte: Sie kennt es ja gar nicht anders! Unter den Mitbesitzern im Winner Circle haben wir auch einige entdeckt, die schon in Gelsenkirchen dabei waren. Ihr seid klasse, wir freuen uns sehr über die Reisebereitschaft unter den Teilhabern - so macht dieses Projekt noch mehr Spaß!

 

Das Rennen war auch passenderweise unserem Fahrer gewidmet, der als Mariendorfer Bahnchampion 2017 geehrt wurde. Herzlichen Glückwunsch, lieber Michael!

 

Zu den Zahlen: 1.000 Euro Siegpreis werden Hannah Hazelaars Gewinnsumme gutgeschrieben, nach vier Starts, drei Siegen und einem Ehrenplatz hat Hannah nun 3.350 Euro auf dem Konto. Die Bilanz könnte aktuell kaum besser sein - so darf es weiter gehen! 

30.01.2018

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

 

Im Traberwesten fehlt es aktuell an Startmöglichkeiten, also machen wir aus der Not eine Tugend und präsentieren Hannah Hazelaar schon am Sonntag (4.2.) ihren zahlreichen Berliner Mitbesitzern! Die Hauptstadt ist eine TraberParti-Hochburg und so hoffen wir wieder auf viele Mitbesitzer und Fans auf der Rennbahn, Anfeuerungsrufe auf der Zielgeraden und, wenn alles optimal läuft, einen vollen Winner Circle ;)

 

Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg (584 Kilometer Transport, 1900 Meter Rennen). Voraussichtlich macht sich Hannah mit einer ganzen Armada aus dem Stall Nimczyk am Samstag in Richtung Berlin auf, kann sich dort einige Stunden akklimatisieren und ausruhen, um dann am Sonntag Nachmittag gegen 16:52 Uhr im achten Rennen des Tages an den Start zu gehen. Neun Gegner warten auf unsere Stute, mit Gameboy Newport ist ein aktueller Berliner Sieger darunter. Ein Spaziergang wie exakt einen Monat zuvor im GelsentrabPark wird es also wahrscheinlich nicht - trotzdem ist das Team wieder sehr optimistisch, was ein gutes Abschneiden unserer Stute anbetrifft.

 

In der Vorschau des Berliner Trabrenn-Vereins ist zu lesen:

Nach dem 8. Rennen könnte es richtig voll werden im Winner Circle - das zumindest hoffen all jene, die sich zur großen Besitzergemeinschaft der TraberParti zusammengefunden haben und vor Ort sind: Hannah Hazelaar nimmt beim vierten Start ihrer Karriere die dritte Siegerschleife ins Visier und will damit beste Werbung in eigener Sache machen. Rund 190 Anteile zu je 99 Euro warten noch auf Käufer. Der Weg dahin könnte mit Startplatz „2“ ebener kaum sein. Standardfahrer Michael Nimczyk ist überzeugt: „An Hannah werden die Besitzer lange Freude haben.“ Tipp: Hannah Hazelaar - Gameboy Newport - Vicky OK

 

Die TrabAktuell schreibt:

Hannah Hazelaar brach kein Zacken bei der ersten Niederlage aus der Krone. Die TraberParti-Stute hatte beim Sieg davor die Konkurrenz düpiert und nur gegen ein starkes Pferd den Kürzeren gezogen.  Michael Nimczyk wird auf der Hut sein, um nicht wieder von Gameboy Newport abgeledert zu werden, der aus der Deckung mit trockenem Speed zuschlug und einen Nimczyk-Favoriten wegbürstete.

Unser Tipp: Hannah Hazelaar - Gameboy Newport - Chao Phraya

Chancenvoll: Zweitausend PS

 

PS: Hannah bekam heute schon neues Schuhwerk für den Start am Sonntag verpasst - und neue Schuhe sorgen bei jungen Damen doch immer für gute Laune ;)

21.02.2018

Platz 2 und neuer Rekord für Hannah in Gelsenkirchen

 

Beim dritten Start für die TraberParti musste sich Hannah Hazelaar leider erstmals geschlagen geben! Allein beim Blick auf die Zahlen sieht man aber, dass das ein Ehrenplatz im wahrsten Sinne des Wortes war: Hannah Hazelaar trabte 16,1 / 2000 Meter und verbesserte damit ihren bisherigen Rekord um 1,1 Sekunden. Das dokumentiert, welche enorme Entwicklung unsere Stute in den wenigen Wochen in unserem Besitz bereits genommen hat. Nur wenige Rennen an diesem Renntag wurden schneller gelaufen. Dass es nicht zum Sieg reichte, war dem etwas ungewöhnlichen Rennverlauf geschuldet. Nach dem Start ließ Michael Nimczyk Hannah zunächst ruhig eintreten und steuerte sie als viertes Pferd an die Innenkante. Gemeinsam mit der vor ihm platzierten Co-Favoritin Vivien Gar wechselte unser Team auf der Tribünengeraden nach außen - doch hatte es die Gegnerin in der Folge nicht besonders eilig. An der Spitze blieb Glorious Boko unbehelligt und so konnte Robbin Bot für die letzte halbe Bahnrunde das Tempo verschärfen. Hannahs Führpferd machte diese Beschleunigung nicht mit und im Sinne des Pferdes ersparte Michael Nimczyk ihr einen Gang durch die dritte Spur im Schlussbogen. Erst auf der Zielgeraden setzte er zu einem sehenswerten Schlussspurt an, der Hannah Hazelaar noch auf zwei Längen an die Siegerin heranbrachte. Die letzten 1000 Meter wurden an der Spitze in 14,0 absolviert.

20-01-2018

Aller guten Dinge sind drei

 

Es geht weiter. Morgen startet Hannah Hazelaar zum dritten mal für die TraberParti. Trotz schwerer Gegnerschaft trägt sie wieder die Favoritenbürde. Hannah hat gut trainiert; Team Nimczyk ist positiv gestimmt und erwartet eine gute Leistung. Um 14:10 Uhr geht es los. Daumen drücken; aller guten Dinge sind drei.

 

05.01.2018

Southwind motiviert

 

Southwind Diamant hat vom Erfolg von Hannah gehört und trainiert fleißig! 

Die Fotos stammen von der heutigen Morgenarbeit!

04.01.2018

Hannah souverän

 

10 Längen vor den Gegnern! Und wieder "Full House" bei der Siegerehrung - ihr seid klasse!

Wer sich die Fotos vom zweiten Sieg von Hannah Hazelaar und der folgenden Siegerehrung zu Hause aufhängen möchte, kann die Bilder bei der Bahnfotografin Sabine Sexauer bestellen: www.traberfoto-sx.de

04.01.2018

Interview mit Michael Nimczyk

 

GelsenTrabPark Moderator Dirk Ptaschinski befragt Goldhelm Michael Nimczyk zu den Chancen von Hannah Hazelaar und zu TraberParti im Allgemeinen.

02.01.2018

Hannah Hazelaar | Nächster Start am 04.01.2018

 

Frohes neues Jahr, liebe TraberParti,

 

und das neue Jahr beginnt direkt mit einer guten Nachricht: Hannah hat ihr erstes Rennen für uns gut überstanden, trainiert weiterhin gut und empfiehlt sich für einen weiteren Start. Michael Nimczyk hat sie für den 4. Januar in Gelsenkirchen angegeben. Ursprünglich war das Rennen als "normales" Rennen mit einer Dotation von 1.000 Euro augeschrieben - doch der Rennverein hat dem Wettbewerb kurzerhand ein Upgrade verpasst und nun beträgt die Dotation 3.500 Euro, es ist ein sogenanntes PMU-Rennen, das nach Frankreich (und die ganze Welt) übertragen wird und auch über die französische Wettgesellschaft PMU bewettet werden kann.

 

Hannah trifft auf neun Gegnerinnen und einen Gegner. Sicher nicht ideal ist Startplatz 8 ganz außen - das ist aber auch schon das einzig Negative, was man zu diesem Rennen sagen kann. Natürlich wird sie wieder von Michael Nimczyk gesteuert, der optimistisch auf das Rennen guckt: "In der Anfängerklasse mit einigen wenig erfahrenen Pferden weiß man nie, was passiert. Deswegen halte ich mich mit Prognosen zurück. Aber ich bin zuversichtlich, dass Hannah wieder ein gutes Laufen zeigen wird und vorne mit dabei ist."

 

Die TrabAktuell schreibt: "Hannah Hazelaar feierte zu Weihnachten einen erfolgreichen Einstand. Die Stute mischte vom Start weg im Vordertreffen mit und bewies in einer rasanten Schlussphase einen feinen Kampfgeist, als sie den Piloten in die Knie zwang. Nach dieser Vorstellung hat die Vierjährige hier keinen Gegner zu fürchten." (wir lassen das mal so stehen - als unabhängige, objektive Einschätzung)

TrabAktuell und GelsenTrab tippen identisch: Hannah Hazelaar – Hannah Schermer – Esperance d‘Azur